Die letzten Tage des 2. Weltkriegs in Strasshof an der Nordbahn und seinem Durchgangslager für ausländische Zwangsarbeiter

Am Morgen des 26. März 1945 machte sich eine Staffel von B-24 Liberator Bombern am Flugfeld von Torretta in der Nähe von Cerignola, Italien zum Abflug breit. Das Missionsziel: der Verschubbahnhof von Strasshof an der Nordbahn, 10km östlich von Wien. In einem der Flugzeuge nahm Sergeant Stanley E. Todd seinen Platz am Maschinengewehr im Bug der Maschine ein. Der 22-jährige sollte an diesem Tag nicht mehr zurückkehren.

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„Die Vergangenheit ist ein anderes Land“, schrieb der britische Historiker Tony Judt, um den Umgang der europäischen Gesellschaft mit der Herrschaft des Nationalsozialismus nach 1945 zu beschreiben. Dieses ferne Land der Vergangenheit kann aber heute direkt vor der Haustüre liegen. Dies bemerkten die Bewohnerinnen und Bewohner von Strasshof, einem Ort in der Nähe der österreichischen Hauptstadt Wien, als sie sich auf die Suche nach den Spuren eines Zwangsarbeitslagers machten, das sich während des Zweiten Weltkriegs hier befand.

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‘The past is another country’, wrote the British historian Tony Judt in order to describe how the European society used to deal with the Nazi regime after 1945. This distant land of the past, however, can be right in front of your door today. This is what the people of Strasshof, a small town near the Austrian capital Vienna, had to face when they started looking for the traces of a forced labour camp located here during World War II.

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Aktuell

Bruno Axmann

Bruno Axmann ist von uns gegangen. Vielen hier im Bezirk Gänserndorf wird er als Pädagoge, der sie durch Kindheit und Jugend begleitete in fortdauernder Erinnerung bleiben. Sein Beruf war für ihn immer eine Berufung: nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Herz und Charakter seiner Schülerinnen und Schüler zu bilden. Seit der Gründung unserer Arbeitsgruppe war er ein engagiertes Mitglied, er stand uns als Zeitzeuge zur Verfügung und öffnete uns mit seinen Kontakten viele Türen. Als Bauherr unseres Erinnerungsmals leistete er unserem Verein unschätzbare Dienste. Bei unseren Veranstaltungen ergriff er gerne das Wort und brachte sich mit seiner Kompetenz ein. Das persönliche Gespräch mit den Überlebenden des Lagers war ihm ein großes Anliegen. Seinem Einsatz verdanken wir, dass es Strasshof gelungen ist, sich mit dem dunkelsten Kapitel der Ortsgeschichte auseinandersetzen zu können. Möge die Erde ihm leicht sein!

 

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