Gemeinsame Gedenkveranstaltung mit Gästen aus Ungarn am 29. Mai 2016

Am Sonntag den 29. Mai 2016 fand beim Erinnerungsmal die diesjährige Gedenkfeier für die Opfer des Durchgangslagers Strasshof statt. 

Redner:
•    Bernhard Blank Verein Arbeitsgruppe Strasshof
•    Ludwig Deltl, Bürgermeister von Strasshof
•    Dr. Anna Petrasovits Gründerin der Nationalen Pilgerfahrt
•    Mag. Lukas Mandl, Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
•    Dr. Gábor Hajas, Botschafter der Wiener Ungarischen Botschaft
•    Grußbotschaft von Miklós Soltész Staatssekretär für kirchliche Angelegenheiten
•    György Szabó, Vorsitzende der gemeinnützigen Stiftung des Ungarisch Jüdischen Vermächtnisses
•    Rabbiner Baruch Oberlander, Leiter des Budapester Orthodoxen Rabbinats
•    Pfarrerin Mag. Ulrike Mittendorf-Krizner,  Martin - Luther - Kirche von Strasshof
•    Jonathan Sándor Szénási, Reformierter Gefängnispfarrer von Baracska und Stuhlweißenburg
•    Noémi V. Szabó, Vortrag eines Gedichts eines Überlebenden


Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine interreligiöse Zeremonie beim Erinnerungsmal die mit einer Kranzniederlegung abgeschlossen wurde.
Im Anschluss führte der Weg der Gedenkfahrt aus Ungarn weiter zu den Orten ungarisch-jüdischer Zwangsarbeit in Wien. Die erste Station war das Massengrab im jüdischen Teil des Massengrabs des Wiener Zentralfriedhofs. Nach einer historischen Einführung von Eva Kovacs, Forschungsleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts und Kuratorin des zweiten Veranstaltungsteils rezitierte Olga Veresné Vezér dort "Bruder" von BenS'lomo. Den Abschluss bildete eine religiöse Zeremonie und eine Kranzniederlegung am Massengrab. Die nächste Station war ein ehemaliges Wohnlager in der Schrankenberggasse 23. Dort erzählte Rabbi Baruch Oberlander anhand von Tagebuchaufzeichnungen aus dem alltäglichen Leben der dort Internierten. Darauf folgte ein kurzer Halt bei der Gedenktafel in der Hackengasse 11, wo vor allem Kinder interniert waren. Von dort ging es weiter zur Tempelgasse, wo Eva Kovacs und Kinga Frojimovics einen Überblick zur Geschichte des Ortes gaben. Den Abschluss fand die Veranstaltung beim Denkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, wo erneut eine Kranzniederlegung stattfand

 

 

Flyer VAS Strasshof3 5

 

 

Kategorie: Veranstaltungen

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Bruno Axmann ist von uns gegangen. Vielen hier im Bezirk Gänserndorf wird er als Pädagoge, der sie durch Kindheit und Jugend begleitete in fortdauernder Erinnerung bleiben. Sein Beruf war für ihn immer eine Berufung: nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Herz und Charakter seiner Schülerinnen und Schüler zu bilden. Seit der Gründung unserer Arbeitsgruppe war er ein engagiertes Mitglied, er stand uns als Zeitzeuge zur Verfügung und öffnete uns mit seinen Kontakten viele Türen. Als Bauherr unseres Erinnerungsmals leistete er unserem Verein unschätzbare Dienste. Bei unseren Veranstaltungen ergriff er gerne das Wort und brachte sich mit seiner Kompetenz ein. Das persönliche Gespräch mit den Überlebenden des Lagers war ihm ein großes Anliegen. Seinem Einsatz verdanken wir, dass es Strasshof gelungen ist, sich mit dem dunkelsten Kapitel der Ortsgeschichte auseinandersetzen zu können. Möge die Erde ihm leicht sein!

 

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